martin elsaesser bauheft 02: Gustav-Adolf-Kirche (Niederursel / Frankfurt a.M.) Erweiterte und verbesserte Neuauflage

Mit der 1928 eingeweihten Gustav-Adolf-Kirche in Frankfurt-Niederursel schuf Martin Elsaesser ein in liturgischer und architektonischer Hinsicht wegweisendes Gotteshaus des Protestantismus. Der auf achteckigem Grundriss konzipierte, innen wie außen klar ablesbare Zentralbau, den eine Betonkonstruktion mit ungegliederten Wänden und horizontalen Fensterbändern kennzeichnen, war deutlich an der Formensprache des Neuen Frankfurt orientiert. Der Innenraum wurde 2016/17 in seiner farbigen Fassung restauriert und unterstreicht, dass die Gustav-Adolf-Kirche in die Reihe der wichtigsten Kirchenbauten des 20. Jahrhunderts gehört.

Nr. 02 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte.
60 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 978-3944405-32-2
 

martin elsaesser bauheft 09: Stadtpfarrkirche Oberndorf am Neckar

Noch kurz vor dem Ersten Weltkrieg schuf Martin Elsaesser die Pläne für die Ende 1916 eingeweihte, durch eine „Ablösesumme“ der „Mauser-Waffenfabriken“ finanzierte Stadtpfarrkirche. Der von ihm ausgesuchte Standort war durch eine Hanglage gekennzeichnet. Auf Fernwirkung bedachte Formen bestimmen bis heute die städtebauliche Präsenz des Gotteshauses. Der Altarbereich des als Einheit aufgefassten Kirchenraums weist liturgische Reformideen auf, die wie die Gesamtgestaltung im Zusammenhang mit den wenig christlichen Entstehungsbedingungen zu sehen sind.

Nr. 09 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte
40 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 978-3944405-23-0
 

martin elsaesser bauheft 08: Kriegerehrenmal Siegen-Weidenau

Als Mitglied des Deutschen Werkbundes und Berater des „Vereins für christliche Kunst“ engagierte sich Martin Elsaesser auch in Gestaltungsfragen der Ehrendenkmäler, die nach dem Ersten Weltkrieg viele Gemeinden und Kommunen beschäftigten. Eine besonders anspruchsvolle Aufgabe wurde ihm mit dem Kriegerehrenmal auf dem „Haarder Köpfchen“ übertragen, die er in bewusst zurückhaltender Weise löste. Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau bedarf die vernachlässigte Anlage einer Sanierung und Reintegration in das städtische Umfeld.

Nr. 08 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte
56 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 978-3944405-19-3
 

martin elsaesser bauheft 07: Großmarkthalle Frankfurt a.M.

Sowohl in bautechnischer als auch in architektonischer Hinsicht stellt die 1928 als Schlüsselbau des Neuen Frankfurts errichtete Großmarkthalle ein innovatives wie einzigartiges Bauensemble dar, für dessen ausgeklügelte Organisationsabläufe und kommunale Versorgungsleistung Martin Elsaesser mit dem monumentalen Hallen- und Hauptgebäude einen fast sakralen Ausdruck schuf. Nur noch als Solitär erhalten, wurde es in den auch wegen seines Maßstabssprungs kontrovers diskutierten „schrägen“ Turm-Neubaus des EZB-Verwaltungssitzes eingebunden.

Nr. 07 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte
56 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 978-3944405-14-8
 

martin elsaesser bauheft 06: Südkirche Esslingen

Trotz ihrer krisenhaften Baugeschichte gilt die von Martin Elsaesser errichtete Südkirche in Esslingen als eines der „herausragenden sakralen Baudenkmäler dieser Stilepoche nicht nur in Württemberg“. Mit ihr verwirklichte der Architekt erstmals die programmatische Trennung von Feier- und Predigtkirche. Backsteinmauerwerk, Strebepfeiler und Wasserspeier geben dem ansonsten sachlich gehaltenen Gebäude eine burgähnliche Anmutung. Der expressionistische Figurenschmuck wurde in Abstimmung mit dem Pfarrer Otto Riethmüller konzipiert.

Nr. 06 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte
48 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 978-3944405-13-1
 

martin elsaesser bauheft 05: Zu unserer lieben Frauen - Münster am Kocher

Die Mutter- oder Urkirche „Zu unserer lieben Frauen“ in Münster am Kocher bei Gaildorf wurde 1914 durch den Architekten Martin Elsaesser renoviert, wobei mit expressionistisch geformten Emporenbauten ein eindrucksvoller Kirchenraum entstanden ist, wie es ihn nur noch selten gibt. Auch der Anbau eines im Inneren geschickt integrierten Gemeindesaals stellt einen kirchengeschichtlich interessanten Aspekt dar, weil sich mit ihm die zunehmenden sozialen und kulturellen Aufgabenstellungen der evangelischen Kirche zum Ausdruck verhalfen.

Nr. 05 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte
36 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 978-3944405-11-7
 

martin elsaesser bauheft 04: Stuttgarter Markthalle

Die Stuttgarter Markthalle nimmt sowohl in der städtischen Baugeschichte als auch im Schaffen des Architekten Martin Elsaesser einen prominenten Platz ein. An zentraler Stelle vis-à-vis des Alten Schlosses schuf Elsaesser ein funktionales Mehrzweckgebäude, das eng mit der Entwicklung dieses Bautyps verbunden war, aber im äußeren Erscheinungsbild eine sensible und vielschichtige Bezugnahme auf die historische Umgebung herstellte. Erst im eindrucksvollen Innenraum offenbarte das Gebäude seine hochmoderne Tragkonstruktion. Bis heute erfüllt es das Vorhaben des Architekten, einen „Marktraum zu schaffen, den das Publikum mit Freuden betritt“.

Nr. 04 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte
40 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 978-3944405-07-0
 

martin elsaesser bauheft 03: Stadtpfarrkirche Stuttgart-Gaisburg

Die evangelische Stadtpfarrkirche in Stuttgart-Gaisburg gehört als ein prägendes Sakralgebäude seiner Zeit zu den herausragenden Bauten Martin Elsaessers. Sein Wettbewerbsentwurf von 1910 für eine Kirche „städtischen Charakters“ wies eine imposante Turmfassade mit Portikus und Giebel auf. Die Ausführung beeindruckte durch die künstlerische Ausstattung u.a. mit Wandbildern von Käte Schaller-Härlin. In die Kirchenbaugeschichte ging das am 23. November 1913 eingeweihte Gotteshaus vor allem durch den innovativ gelösten, elliptischen Zentralraum ein.

Nr. 03 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte
36 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 978-3944405-04-9
 

martin elsaesser bauheft 02: Gustav-Adolf-Kirche

Mit der 1928 eingeweihten Gustav-Adolf-Kirche in Frankfurt-Niederursel schuf Martin Elsaesser ein in liturgischer Hinsicht wegweisendes Gotteshaus des Protestantismus. Der auf achteckigem Grundriss konzipierte, innen wie außen klar ablesbare Zentralbau, den eine Betonkonstruktion mit ungegliederten Wänden und horizontalen Fensterbändern kennzeichnen, war deutlich an der Formensprache des Neuen Frankfurt orientiert. Die Gustav-Adolf-Kirche gehört in die Reihe der wichtigsten Kirchenbauten des 20. Jahrhunderts.

Nr. 02 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte
36 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung
ISBN-Nummer: 978-3944405-02-5
 

martin elsaesser bauheft 01: Gesellschaftshaus im Palmengarten

Das Gesellschaftshaus im Frankfurter Palmengarten wurde 1929 nach dem Entwurf von Martin Elsaesser errichtet. Die klassisch-moderne Architektur verkörperte mit viel Glas und sogenannten „Pflanzenwänden“ einen programmatischen Bau des Neuen Frankfurts. Die aktuelle Sanierung durch David Chipperfield Architects reaktiviert die Bedeutung des Gebäudes, auch wenn Merkmale der ursprünglichen Intention verloren gingen.

Nr. 01 aus der Reihe martin elsaesser bauhefte
40 Seiten DIN A5 Querformat, Farbdruck, fester Umschlag, Rückendrahtheftung